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Plantage Abholstation

PlantAge eG – Vegan + Organic + Farm

Die Gemeinschaft für regionales Gemüse & Obst. Aus Frankfurt an der Oder beliefern sie Haushalte in Berlin & Brandenburg seit Juli 2019 wöchentlich mit saisonalem Gemüse aus veganem Anbau. Ziel ist es die Agrar- und Ernährungswende aktiv anzugehen. Landwirtschaft in Bürgerhand, die Lebensmittel nach vertretbaren Werten produziert.
Dies gelingt in Sachen Gemüse sehr gut. Die Kiste ist jede Woche abwechslungsreich gefüllt.

Nachdem wir im letzten Anbaujahr 2019 sehr wenige Winterkulturen hatten, freut es uns nun umso mehr, dass wir richtig viel Gemüse produziert haben und euch ein tolles Sortiment und Mengen von Gemüse in die Kiste legen können und davon reichlich z. B. jede Menge Kartoffeln, Möhren, Pastinaken, Lauch, Knollensellerie, rote Beete, Grünkohl, Zwiebeln, dazu Salate aus den Tunneln (Postelein, Feldsalat, Spinat).

Quelle: Mitglieder E-Mail

Bei einem Drei-Personenhaushalt muss man sich aber mächtig ranhalten. Eventuell wäre für die halb-vegetarische Küche eine halbe Kiste auch ausreichend.
Die nächste Abholstation liegt nur einen Kilometer vom Möckernkiez entfernt und ist mit dem Fahrrad und zwei Packtaschen kein Problem.

Mit den Mitgliederdaten wird aber leichtsinnig umgegangen. Scheinbar absolut gedankenlos werden personenbezogene Daten auch Kontonummern und Anschrift bei Google Diensten eingetragen. Auf Rückfrage bei der Geschäftsleitung bekommt man folgende Auskunft: „Wir haben Deine Daten bisher in unsere Liste auf Google Sheet … eingetragen.“ Diese Praxis ist in keiner Datenschutzerklärung erwähnt und nach EU-Recht nicht zulässig. Weiter werden hemmungslos Datensammler eingesetzt und somit viele Nutzerdaten direkt in die USA übertragen. Die Auswertungsdienste sind auch nicht, wie gesetzlich in Deutschland vorgeschrieben, in der Datenschutzerklärung erwähnt.

Insgesamt bleibt die Idee von PlantAge nett und unterstützenswert. Die Idee der Genossenschaft ist super. Doch beim Datenschutz sind die MacherInnen eher leichtsinnig naiven und macht die wirklich tolle Idee ein unwohles Gefühl. Nach Meldung der Bedenken im Mai 2020 hat sich heute November 2020 nichts geändert.

Alternativ dazu gibt es mittlerweile für die MöckernkiezlerInnen die Initiative „Tiny farms“, die auch ein sehr gutes Angebot für die Nachbarn und Bewohner bereit halten. Da kann man noch ohne Google sogar mit Bargeld einkaufen.
Informationen sind hier zu finden …