Eintritt frei – Spende erwünscht – FSK unbekannt
NL 2004, 52 Minuten – Holländisch mit deutschen Untertiteln
„Das bin ich. Wenn ich bedenke, was meiner Geburt alles voraus ging, ist die Wahrscheinlichkeit meiner Geburt gleich Null. Es ist Zufall.-“ So beginnt Marcel Prins seine Dokumentation, in der sich der jüdische Filmemacher aus den Niederlanden mit der Straftat seines Großvaters befasst: Zur NS-Zeit wagte es Abraham Prins einen Park zu durchqueren, der für Juden verboten war. Diese Straftat bezahlte er mit seinem Leben. Marcel Prins begibt sich auf Spurensuche, befragt Zeitzeugen nach seinem Großvater, nach den Umstanden seines Todes und stößt bei seiner Recherche auch auf den Polizisten, der Abraham seinerzeit aufgegriffen hatte.
Übersetzung aus der holländischen Filmbeschreibung:
Handlung Das Verbrechen von Abraham Prins
Amsterdam, Zweiter Weltkrieg. Der Jude Abraham Prins radelt durch einen für Juden verbotenen Park, um einen Termin zu vereinbaren. Ein übereifriger Beamter erstellt einen Bericht und Prins erhält einen Aufruf, sich zu melden. Er gehorcht, um seine nichtjüdische Frau und seine nichtjüdischen Kinder nicht zu gefährden. Abraham Prins wird gefangen genommen, nach Westerbork transportiert und schließlich in Auschwitz vergast. In diesem Dokumentarfilm erzählt sein Enkel, der Filmemacher Marcel Prins, seinen beiden heranwachsenden Kindern die fesselnde Lebensgeschichte seines Großvaters.
Veranstalterin ist Eva Zimmermann
