{"id":15904,"date":"2022-10-29T12:47:00","date_gmt":"2022-10-29T10:47:00","guid":{"rendered":"https:\/\/moeckernkiez.org\/?p=15904"},"modified":"2022-10-30T12:49:16","modified_gmt":"2022-10-30T11:49:16","slug":"vereins-newsletter-nr-49-november-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/moeckernkiez.org\/?p=15904","title":{"rendered":"Vereins-Newsletter Nr. 49 &#8211; November 2022"},"content":{"rendered":"\n<p>Frisch rausgeschickt &#8211; am 30. Oktober 2022 ist der Vereinsnewsletter erschienen &#8230; hier der Link zur Online-Version oder eingebettete Preview lesen:<\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/moeckernkiez-ev.de\/newsletter\/archive\/2022-11-newsletter1.html\" width=\"100%\" height=\"2000px\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">\u00af\\_(\u30c4)_\/\u00af<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:1px\">F\u00fcr mehr Klimaschutz im M\u00f6ckernkiez Energiesparen, Energieversorgung und Klimaanpassung \u2013 das waren die Themen eines ersten ausf\u00fchrlichen Workshops der AG Klima mit dem Vorstand der Genossenschaft im August. Entstanden ist dabei eine Liste mit rund 30 m\u00f6glichen Zielen und Ma\u00dfnahmen f\u00fcr mehr Klimaschutz und -anpassung in unserem Kiez. Am 06.10. hatte die Klima AG ihr zweites Treffen mit dem Vorstand. Dabei wurde insbesondere ein gemeinsamer Informationsflyer zum Thema Ernergieeinsparung erarbeitet. Denn auch wir m\u00fcssen unseren Gasverbrauch senken, um der aktuellen (und auch zuk\u00fcnftigen) Energieknappheit zu begegnen. Der Flyer soll Tipps geben, die besonders auf unsere Geb\u00e4ude und unser Heizsystem zugeschnitten sind. Durch unsere gut ged\u00e4mmten Geb\u00e4ude und das spezielle L\u00fcftungssystem liegt das gr\u00f6\u00dfte Einsparpotenzial bei uns n\u00e4mlich im Warmwasserverbrauch. Bis zu 50% der Heizenergie geht in unseren Haushalten daf\u00fcr drauf. Aber auch beim Stromverbrauch kann noch viel getan werden. Um Stromfresser im Haushalt zu identifizieren, werden zurzeit Strommessger\u00e4te organisiert, die dann in den Hausgruppen nach Bedarf ausgeliehen werden k\u00f6nnen. Der Vorstand plant, den Flyer mit der Information zu der Energiepreisentwicklung Ende Oktober zu verschicken. Im November werden dann zwei Informationsveranstaltungen der Klima AG zum Thema Energieeinsparung organsiert, um Fragen zu beantworten und weitere Hilfestellung zu geben. Des weiteren wurde er\u00f6rtert, wie Anstrengungen zum Energiesparen in Zukunft besser sichtbar gemacht werden k\u00f6nnen. Wo sind wir auf einem guten Weg? Wo sollten die Anstrengungen noch erh\u00f6ht werden? Es wird diskutiert, eine monatliche Energieauswertung zu implementieren, um eine direkte R\u00fcckkoppelung an die H\u00e4user zu geben. Gemeinsam erreichen wir mehr, deswegen gehen folgende Aufrufe an die Hausgruppen: &#8211; Wer hat in Eurem Haus Interesse an einem selbstorganisieren Strom-Monitoring? &#8211; Habt Ihr im Haus jemanden, der sich als Energielotse bereit erkl\u00e4rt, Hilfestellungen f\u00fcr Nachbarn beim Energiesparen zu geben? &#8211; Wer hat eigene Strommessger\u00e4te und kann sich vorstellen, diese zu verleihen? &#8211; Ihr habt besonders ungew\u00f6hnliche Energiespartricks bei Euch umgesetzt? Schickt uns Eure Ideen! Kontakt: klima-moeckernkiez@posteo.de Wir sind zuversichtlich, ohne gro\u00dfe Entbehrungen noch einiges an Energie bei uns einsparen zu k\u00f6nnen! Informationsveranstaltungen der Klima AG zum Thema Energiesparen: &#8211; f\u00fcr Einsteiger am Montag, 28.11. um 19 Uhr im Forum &#8211; f\u00fcr Fortgeschrittene am Montag , 12.12. um 19 Uhr im M\u00f6ca Au\u00dferdem sind Treffen geplant zwischen HochC (Landschaftsarchitekten), Gr\u00fcner Daumen und Klima AG zum Thema Weiterentwicklung der Au\u00dfenanlagen sowie weiterer Austausch zwischen der Klima AG und dem Vorstand. Was genau sind \u201eWohnzwecke\u201c? Untervermietung &#8211; Gastfreundschaft oder Gesch\u00e4ftsmodell? Nicht alle, die in Urlaub fahren, wollen ihre Wohnung leer stehen lassen. Also wird die Nachbarschaft gefragt, ob vielleicht jemand die Gro\u00dfeltern einladen m\u00f6chte, die viel Zeit f\u00fcr die Kinder mitbringen und die Eltern entlasten k\u00f6nnen. Sie h\u00fcten die Wohnung, gie\u00dfen die Pflanzen und f\u00fcllen mit einem Mietzuschuss die Reisekasse auf. Ein anderes Szenario: jemand muss aus beruflichen Gr\u00fcnden mehrere Monate ins Ausland reisen und \u00fcberl\u00e4sst in der Zwischenzeit f\u00fcr einen kleinen Obulus die Wohnung einer Studentin, die in Ruhe ihre Doktorarbeit beenden m\u00f6chte. Eine Win-Win-Situation f\u00fcr alle Beteiligten. Im Sommer wurden viele Wohnungen im M\u00f6ckernkiez auf diese Weise \u201ezwischengenutzt\u201c. Aber wenn aus Gastfreundschaft ein Gesch\u00e4ftsmodell wird, d\u00fcrfte eine Grenze \u00fcberschritten sein. Vor einigen Monaten war auf Airbnb, der kommerziellen Plattform f\u00fcr die Vermietung von privaten Urlaubsquartieren, auch eine Wohnung zu finden, die auf den gezeigten Fotos eindeutig im M\u00f6ckernkiez liegt. Das Angebot scheint inzwischen aus dem Netz verschwunden zu sein. Aber was sollen vor allem diejenigen Genossenschaftsmitglieder, die schon seit Jahren auf eine Wohnung warten, davon halten, dass Wohnungen im Kiez als Ferienwohnungen angepriesen werden? Und ist es noch vertretbar, wenn ein Appartement, das im M\u00f6ckernkiez wohnende Genoss:innen zus\u00e4tzlich f\u00fcr gelegentliche Besuche von Verwandten gemietet haben und das h\u00e4ufig leersteht, anderen zur Nutzung gegen Bezahlung angeboten wird? Die Anbietenden sehen das als eine Form von Sharing, aber passt das zu einer Genossenschaft, die m\u00f6glichst vielen Menschen bezahlbaren Wohnraum anbieten m\u00f6chte? M\u00f6ckernkiez-Vorstand Ansgar Dietrich verweist auf den Dauernutzungsvertrag, den alle unterschrieben haben, die im M\u00f6ckernkiez wohnen. Dort ist geregelt, dass Wohnungen nur zu Wohnzwecken genutzt werden d\u00fcrfen und die Genossenschaft zustimmen muss, wenn eine Wohnung Dritten \u00fcberlassen wird, egal ob gegen Bezahlung oder umsonst. Nur die unentgeltliche Aufnahme von Besuch ist innerhalb einer angemessenen Dauer gestattet. Ein Modell f\u00fcr den M\u00f6ckernkiez? \u201eWir achten bei der Vergabe sowohl auf eine angemessene Auslastung, als auch darauf, dass die Wohnung als Hauptwohnung angemietet wird\u201c, sagt Ansgar Dietrich. Aber w\u00e4hrend des Baustopps in der Gr\u00fcndungsphase habe es ein Zeitfenster gegeben \u201ewo die Genossenschaft darauf angewiesen war, schnell eine vollst\u00e4ndige Vermietung nachzuweisen und wir froh waren \u00fcber jedes Mitglied, das f\u00fcr die noch offenen Wohnungen unterzeichnet und gezahlt hat\u201c. An dieser Stelle liege es in der Verantwortung jedes wohnenden Mitglieds, seinen Wohnungsbedarf und die Wohnungsgr\u00f6\u00dfe gelegentlich zu hinterfragen. Sollte sich jemand verkleinern wollen, bestehe ja nun die M\u00f6glichkeit, dies \u00fcber einen Wohnungstausch zu realisieren. \u201eWenn wir konkrete Anhaltspunkte f\u00fcr Vertragsverst\u00f6\u00dfe haben, gehen wir mit den jeweiligen Mitgliedern ins Gespr\u00e4ch\u201c, k\u00fcndigt der Vorstand an. In einem Fall sei es gelungen, den Mieter einer kaum genutzten und mehrfach als Ferienwohnung vermieteten Wohnung zu bewegen, den Vertrag zu k\u00fcndigen. In einem anderen Fall haben die betroffenen Mitglieder schriftlich versichert, keine Fremdvermietung mehr zu machen. Nicht jede kurzzeitige \u00dcberlassung einer Wohnung w\u00e4hrend eines Urlaubs will Ansgar Dietrich auf dem Tisch haben, aber grunds\u00e4tzlich empfiehlt er, im Zweifel kurz in der Gesch\u00e4ftsstelle nachzufragen, ob im konkreten Fall eine f\u00f6rmliche Genehmigung notwendig ist. Wenn es wirklich nur um Gastfreundschaft gehe oder um die \u00dcberbr\u00fcckung einer begrenzten Abwesenheit ohne Gewinnerzielungsabsicht, stehe einer Genehmigung in der Regel nichts im Weg. Das Portrait Katalin Sofalvi Uuuund &#8211; Action!!! Zum sich neigenden Sommer wurde uns im M\u00f6ckernkiez und vielen Freund:innen vom M\u00f6cki\/Ensemble an vier Abenden ein gro\u00dfartiges Theater-Ereignis gegeben: \u201eEin Sommernachtstraum\u201c, frei nach Shakespeare. In einer kurzweiligen Stunde erlebten wir die komplizierte Geschichte, dargeboten von \u201eunseren Nachbar:innen\u201c, voller Spielfreude und mit lustigen Verwandlungsk\u00fcnsten. Wer steckt eigentlich hinter dieser Gruppe? Gr\u00fcnderin, Ideengeberin, Regisseurin, Kost\u00fcmbildnerin, Organisatorin \u2013 wie auch f\u00fcr die andere Theatergruppe der \u201e8 Frauen\u201c \u2013 ist Katalin Sofalvi. Sie wohnt seit 2018 hier, ist Ehefrau und Mutter zweier S\u00f6hne. Wie kam sie zu ihrer Arbeit und in den M\u00f6ckernkiez? In Ungarn lebend, lernte sie mit viel Engagement die deutsche Sprache und wollte dann unbedingt Land und Leute kennenlernen. 2003 kam Katalin nach Berlin; nach dem Abitur hatte sie in Ungarn bereits das Studium der Theaterwissenschaften begonnen und B\u00fchnenerfahrungen gemacht, doch ihr eigentliches Interesse war die Theaterregie. Nach Praktika und dem Studium der Theaterp\u00e4dagogik und -regie mit Abschluss in Berlin entschied sie sich, mit freien Gruppen zu arbeiten. Was bedeutet die Regiearbeit f\u00fcr sie? Erstens die Gemeinschaft der schaffenden Menschen, die auf ein Ziel hinarbeiten. Zweitens das Vertrauen in sich selbst und in jedes Mitglied finden, um eine angstfreie Atmosph\u00e4re zu schaffen. Drittens das Ausleben von Phantasien, die ihr als K\u00fcnstlerin gegeben sind. Und Viertens bedeutet das: arbeiten, arbeiten, arbeiten. Mit der ihr eigenen Energie, dem Temperament und ihrer Freude an dem Prozess inspiriert sie ihre Laiendarsteller:innen und h\u00e4lt sie bei Laune. Wie kam sie zum M\u00f6ckernkiez? Ihre Familie wohnte nicht weit von hier und der erste Sohn wollte immer nur Bagger und Kr\u00e4ne beobachten, und die fanden sie ab 2017 auf unserem Baugrundst\u00fcck zur Gen\u00fcge. Als die Bauschilder standen, bewarben sie sich sofort und immer wieder, und bereits seit 2018 wohnen sie hier und Katalin fand die positive Gemeinschaft in ihrem Haus und im Kiez. Wie finanziert sich eigentlich die Theaterarbeit? Die Gruppenmitglieder bezahlen einen monatlichen Beitrag, Katalin finanziert die Ausstattung vor und bezahlt von den Spenden der Zuschauer:innen dann Technik, B\u00fchne, Kost\u00fcme, Musik, Fotografie, Video, Dramaturgin. Also: Bei den kommenden Auff\u00fchrungen, an denen bereits wieder flei\u00dfig geprobt wird, das Portemonnaie \u00f6ffnen und gro\u00dfz\u00fcgig spenden. Danke Katalin, danke allen Darsteller:innen und Helfer:innen. Verein Gemeinschaftsgrab M\u00f6ckernkiez Herbstliche Bepflanzungsaktion Nachdem der Friedhofsg\u00e4rtner des Alten St. Matth\u00e4us-Kirchhofs das Feld des Gemeinschaftsgrabes von dem wilden Efeubewuchs befreit hatte, trafen sich Mitte Oktober bei idealem Herbstwetter einige Mitglieder des Vereins, um die Grabst\u00e4tte mit heimischen Trockenrasenblumen &#8211; Pfl\u00e4nzchen und Samen &#8211; zu versehen. Das sind unter anderem Kart\u00e4usernelke, Tauben-Skabiose, Grasnelke und Ehrenpreis, insgesamt waren es \u00fcber 90 T\u00f6pfchen. Zudem wurden Fr\u00fchbl\u00fcherzwiebeln eingesetzt wie Schneegl\u00f6ckchen, Wildtulpen und wei\u00dfe Narzissen. Es handelt sich um wenig gie\u00dfintensive Pflanzen. Nach knapp drei Stunden war die Arbeit getan. Nun sind wir gespannt, welche erste Bl\u00fctenpracht sich ab dem Fr\u00fchjahr zeigen wird. Und wer Informationen zum Gemeinschafts(urnen)grab bekommen m\u00f6chte, wende sich bitte an Anita Leisge anitaleisge@web.de Noch k\u00f6nnen Pl\u00e4tze vergeben werden. AG Gr\u00fcner Daumen Pflanzen f\u00fcr die Klimaanpassung Gamander Ehrenpreis &#8211; h\u00fcbsch und gen\u00fcgsam<br>Wir gehen mit der Zeit \u2013 Wassersparen (\u00fcbrigens ausschlie\u00dflich Regen- oder Grundwasser) im Garten ist in Zeiten des Klimawandels unverzichtbar und deshalb auch unser Thema. Daf\u00fcr w\u00e4hlen wir schon seit l\u00e4ngerer Zeit f\u00fcr Neuanpflanzungen und f\u00fcr den Umbau bzw. die Anpassung der von den Gartenplanern HochC vorgegebenen Wiesen trockenheitsresistente Blumen und Gr\u00e4ser. Auch Str\u00e4ucher und B\u00e4ume werden nach diesen Kriterien ausgesucht. Zum Beispiel soll der Flieder in den K\u00e4sten am Yorckplatz langfristig mit Sanddorn versetzt werden. Spielrasen soll m\u00f6glichst nicht gew\u00e4ssert werden, denn er wird von selbst, auch wenn er stark vertrocknet, wieder gr\u00fcn. Bei unseren jungen B\u00e4umen, Rankpflanzen, Hecken und Str\u00e4uchern bleibt keine andere Wahl, als sie bei Hitze kr\u00e4ftig zu w\u00e4ssern &#8211; sie sind der Kern unseres Kleinklimas und bringen K\u00fchlung. In ein paar Jahren werden sie hoffentlich das Grundwasser erreicht haben. Leider gilt dies nicht f\u00fcr alles Gr\u00fcne auf der Tiefgarage. Auch auf den Balkonen kann eine Menge getan werden: Begonien, Petunien, Geranien, Hortensien und andere Zuchtstauden sind Wasserfresser und k\u00f6nnen leicht durch heimische Wildstauden mit ebenso h\u00fcbschen Bl\u00fcten ersetzt werden. Dazu erarbeitet ein Mitglied unserer AG eine Liste, die wir ins Intranet stellen oder die bei uns demn\u00e4chst abgerufen werden kann. Wer noch weitere Vorschl\u00e4ge einzubringen hat, wende sich bitte per Mail an die AG: u.schenk@posteo.de. Eine gute Einf\u00fchrung in die Themen Pflanzenauswahl und richtiges Gie\u00dfen bietet ein Buch, das sich im Besitz des Gr\u00fcnen Daumens befindet: Aur\u00e9lien Davroux, W\u00e4chst fast ohne Wasser &#8211; G\u00e4rtnern mit dem Klimawandel. \u00dcbrigens, nach der Zielvereinbarung, die der Vorstand jedes Jahr mit der AG Gr\u00fcner Daumen unterzeichnet, ist allein der Vorstand berechtigt, Pflanzungen wie B\u00e4ume, Fassadenbegr\u00fcnung, Hochbeete oder gro\u00dfe Str\u00e4ucher zu genehmigen. Er k\u00fcmmert sich jedoch nicht um einzelne kleine Pfl\u00e4nzchen. Das M\u00f6ca informiert Winter\u00f6ffnungszeiten des Caf\u00e9s und \u201eLitfa\u00dfs\u00e4ule live\u201c Ab 1. November 2022 gibt es im M\u00f6ca jeden Dienstagvormittag ein neues Angebot \u2013 den Kulturveranstaltungsaustausch \u201eLitfa\u00dfs\u00e4ule live\u201c. Wir kommen zusammen und informieren uns \u00fcber Filme, Konzerte, Ausstellungen, Theater und anderes mehr, geben unsere Eindr\u00fccke weiter und lassen uns inspirieren. Ab November \u00e4ndern sich die \u00d6ffnungszeiten wie folgt: &#8211; Dienstagvormittag: 11-13 Uhr Caf\u00e9 und \u201eLitfa\u00dfs\u00e4ule live\u201c &#8211; Dienstagnachmittag: 15-18 Uhr Caf\u00e9 und Spieleangebote Ab Dienstagnachmittag, den 22. November beginnt wieder das beliebte Basteln von Fr\u00f6bel-Sternen Mittwoch: 12.30-18 Uhr Caf\u00e9 und Mittagessen von 12.30 bis 13.30 Uhr Donnerstag: 11-13 Uhr und 15-18 Uhr Caf\u00e9 Freitag: 10-12 Uhr Presseclub mit Fr\u00fchst\u00fcck, 12.30-14:00 Mittagssuppe Samstag und Sonntag: Caf\u00e9 von 15-18 Uhr Der Mitbring-Brunch findet weiterhin an jedem ersten Sonntag im Monat von 11-13 Uhr im M\u00f6ca statt. Kleine (Geburtstags-)Gesellschaften bis 5 Personen k\u00f6nnen jederzeit spontan kommen; ab 6 bis 10 Personen bitte vorher anmelden und Sekt und Kuchen mitbringen. Das M\u00f6ca-Team freut sich weiterhin \u00fcber neue Ideen zur Ausgestaltung und zu weiteren Formaten, ebenso \u00fcber unterst\u00fctzende Menschen aus nah und fern und \u00fcber selbstgebackene Kuchen sowie leckere Snacks.<br>Kontakt: moeca@moeckernkiez-ev.de Dragonerareal Keine Investoren Das Dragonerareal ist das Gewerbegebiet hinter dem Kreuzberger Finanzamt. Es wird ohne Investoren in den n\u00e4chsten Jahren kommunal und gemeinwohlorientiert entwickelt \u2013 in einer Kooperation bestehend aus Bezirk, Land und mitwirkenden B\u00fcrger:innen. Ein Kleinod existiert schon: In einem sanierten Pferdestall der ehemaligen kaiserlichen Kaserne befindet sich der Kiezraum f\u00fcr die Nachbarschaft \u2013 demn\u00e4chst selbstverwaltet. Die zum Teil leerstehenden, denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4ude werden ert\u00fcchtigt und einer neuen Nutzung zugef\u00fchrt. Bisherige Gewerbemieter haben aber Bestandsschutz. Au\u00dferdem sollen insgesamt 470 Mietwohnungen im Neubau entstehen. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) wird mit dem Bau der ersten Wohnungen voraussichtlich ab 2025 anfangen. 100 Wohnungen sollen gemeinwohlorientierten Wohnungsbautr\u00e4gern zugeschrieben werden, wie z.B. Genossenschaften oder dem Mietsh\u00e4usersyndikat. Die vorgesehenen Grundst\u00fccke geh\u00f6ren dem Land. Sie werden von der landeseigenen Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet und in Erbpacht vergeben. Daf\u00fcr werden Konzeptverfahren durchgef\u00fchrt, wenn der Bebauungsplan (ca. 2024) rechtskr\u00e4ftig ist. Weiterhin sind 25.000 qm Gewerberaum geplant, Kitapl\u00e4tze und eine Jugendfreizeiteinrichtung. Zus\u00e4tzliche 5.500 qm sollen gemeinwohlorientiert genutzt werden. Die engagierten B\u00fcrger:innen freuen sich \u00fcber Interesse, Unterst\u00fctzung und Verst\u00e4rkung. Gelegenheit dazu ist am Dienstag, den 15.11.22. Um 18 Uhr findet dann im Kiezraum eine offene Veranstaltung statt, das \u201eForum Rathausblock\u201c. Neu Interessierte k\u00f6nnen einfach dazu kommen, sich informieren und mitdiskutieren. Mehr Infos: https:\/\/www.berlin.de\/rathausblock-fk<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-small-font-size\"><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:1px\">Hilfe f\u00fcr Gefl\u00fcchtete Selektive Humanit\u00e4t Meine WG im M\u00f6ckernkiez ist Teil der Solidarit\u00e4tsbewegung, die Menschen unterst\u00fctzt, die aus der Ukraine geflohen sind. Die Solidarit\u00e4t in unserer Genossenschaft ist beeindruckend. Auch wir teilen unsere Wohnung mit einer Familie. Meine alten Mitbewohner:innen sind selbst gefl\u00fcchtet oder unterst\u00fctzen gefl\u00fcchtete Menschen schon lange. Bei der Freude \u00fcber die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Menschen aus der Ukraine f\u00e4llt die Ungleichbehandlung von anderen Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, sofort ins Auge. Keine Kriminalisierung der Einreise, \u00dcbersetzungen, Deutschkurse, Arbeitserlaubnisse, Hochschulzugang, schnelle Aufenthaltserlaubnis und vieles andere. Daf\u00fcr k\u00e4mpfen gefl\u00fcchtete Menschen seit den 80er-Jahren immer wieder. Jetzt ist es m\u00f6glich. Aber nicht f\u00fcr alle. Die neuen Regeln gelten nicht f\u00fcr die Menschen, die seit langem daf\u00fcr k\u00e4mpfen und aus Afghanistan, Syrien, Irak, Somalia und anderen L\u00e4ndern au\u00dferhalb Europas geflohen sind. Die neuen Regeln und die positive Darstellung von Ukrainer:innen sind nicht ann\u00e4hernd vergleichbar mit dem Umgang mit Menschen z. B. aus Afghanistan. Der \u00f6sterreichisch-afghanische Journalist Emran Feroz beschreibt in der taz die grausame Ungleichbehandlung als letzten Beweis f\u00fcr viele Gefl\u00fcchtete, dass ihr Leben in Europa nichts wert ist. Der in Kiew geborene Autor Dmitrji Kapitelman spricht von Selektiver Humanit\u00e4t, wenn an der Grenze zwischen Polen und Belarus Gefl\u00fcchtete sterben und mit dem Segen der gesamten EU milit\u00e4risch zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden und ein St\u00fcck weiter mittlerweile zeitgleich Ukraineri:nnen auch staatlich offen aufgenommen werden. Ganz zu schweigen von den seit Jahren \u00f6ffentlich bekannten illegalen Pushbacks durch die EU-Grenzschutzagentur Frontex im Mittelmeer. Wir m\u00fcssen diese Ungerechtigkeit aufzeigen, um die neuen Regeln f\u00fcr alle Menschen m\u00f6glich zu machen. Wir sollten nicht vergessen, Ukrainer:innen wurden bis Februar 2022 sehr stark durch antislawischen Rassismus stigmatisiert, der nun Russ:innen umso st\u00e4rker trifft. Wenn wir das und die Selektive Humanit\u00e4t nicht \u00fcberdenken, dann wird die Stimmung in Deutschland \u2013 \u00e4hnlich wie nach dem \u201eSommer der Migration\u201c und der kurzen \u201eWillkommenskultur\u201c im Jahr 2015 (der keine erleichterten staatlichen Aufnahmeregeln folgten, im Gegenteil) \u2013 schnell kippen, auch f\u00fcr Menschen aus der Ukraine. M\u00f6ckernkiez e.V. Neuer Vorstand im Regen gew\u00e4hlt Am 20. Juni konnte endlich wieder eine Mitgliederversammlung des Vereins in Pr\u00e4senz stattfinden, voller Hoffnung auf gutes Wetter auf dem Kiezplatz. Die formalen Tagesordnungspunkte wie Rechenschaftsbericht, Kassenbericht etc. wurden abgearbeitet, der Vorstand entlastet. Dann zog eine dicke Regenhusche \u00fcber den Platz, aber die Mehrheit der anwesenden Mitglieder lie\u00df sich davon nicht verdr\u00e4ngen. Drei ausscheidende, langj\u00e4hrige Vorst\u00e4nde wurden herzlich mit Blumen und Worten des Dankes verabschiedet und ein neuer Vorstand mit gro\u00dfer Mehrheit gew\u00e4hlt. Spa\u00df und Pflicht Die buchhalterische Seite des M\u00f6ca Wir Bewohner:innen der M\u00f6ckernkiez-Genossenschaft betreiben ehrenamtlich seit 2018 ein wundersch\u00f6nes Caf\u00e9. Doch damit ist es nicht getan, auch die buchhalterische Seite muss bew\u00e4ltigt werden. Hier hatten wir gro\u00dfes Gl\u00fcck, denn Irene Gro\u00dfmann brachte alle notwendigen buchhalterischen Kenntnisse mit, die f\u00fcr den Betrieb des Caf\u00e9s notwendig sind. Sie besuchte eine Wirtschaftsschule und spezialisierte sich danach auf kaufm\u00e4nnisch-steuerrechtliche Belange. W\u00e4hrend der Planungs- und Entstehungsphase der M\u00f6ckernkiez-Genossenschaft im Jahre 2010 bis zum Baustopp und danach war sie im Treffpunkt M\u00f6ckernkiez, Yorckstr. 63, mit vielen anderen Engagierten t\u00e4tig und beriet dort Einzugsinteressierte. Als wirklich Allererste zog sie bereits im Dezember 2017 in ihre Erdgeschosswohnung im Haus G11. Das Gemeinschaftscaf\u00e9, sp\u00e4ter &#8222;M\u00f6ca&#8220; getauft, wurde im Oktober 2018 gegr\u00fcndet. Irene, zuvor auch schon an den Planungssitzungen zur Gestaltung der Gemeinschaftsr\u00e4ume beteiligt, \u00fcbernahm die buchhalterischen Aufgaben des laufenden Betriebs rund um die Finanzen und erledigte diese aufwendige und kleinteilige Arbeit mit gro\u00dfem Einsatz. Es war nicht immer einfach, die teils qualitativ schlechten und schwer lesbaren Belege in eine klare Struktur zu bringen. Beim Ehrenamtsfest im Mai dankte ihr der Vereinsvorstand mit einem Blumenstrau\u00df. Zum 31. Mai gab Irene dieses Ehrenamt aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden auf. Wir alle sind ihr sehr dankbar f\u00fcr ihr langj\u00e4hriges Engagement. Eine Rikscha zum M\u00f6ckernkiez Komplett klimaneutrale Kiezrundfahrten \u201eOstfriesen lernen zuerst Fahrrad fahren, dann das Gehen\u201c sagt unser Nachbar Heinrich. Seine Zuneigung zu den zwei R\u00e4dern ist ihm geblieben, als Fortbewegungsmittel \u2013 und seit einiger Zeit auch als Ehrenamt. Nach seiner Pensionierung vor vier Jahren fuhr er zuerst Tourist:innen per Bike-Taxi durch die Stadt. Da konnte er gut seine Orts- und Fremdsprachenkenntnisse anbringen. Und er begann zudem, f\u00fcr den Verein \u201eRadeln ohne Alter\u201c (www.radelnohnealter.de\/berlin\/) Bewohner:innen einer Senioreneinrichtung in der Hauptstra\u00dfe durch die Stadt zu fahren. Dabei ist Heinrich geblieben. Eine Koordinatorin erstellt einen Wochenplan f\u00fcr gew\u00fcnschte Touren, die zu jeder Jahreszeit und bei (fast) jedem Wetter stattfinden. Eine Fahrt kann bis zu zwei Stunden dauern, ganz nach dem Wunsch der G\u00e4ste, die gehbeeintr\u00e4chtigt, schwach auf den Beinen sind oder in anderer Weise unter Beeintr\u00e4chtigungen leiden. Die Fahrt ist kostenfrei, gern werden Spenden f\u00fcr den Verein entgegengenommen. Die zwei Besucher:innen k\u00fcrzlich im M\u00f6ca: \u201eWas f\u00fcr eine wunderbare Unterbrechung und Abwechslung unseres Alltags.\u201c Heinrich: \u201eEs w\u00e4re prima, Piloten und Pilotinnen hier im M\u00f6ckernkiez gewinnen zu k\u00f6nnen.\u201c Sommerzeit &#8211; Schmetterlingszeit Schwerelos zwischen Erde und Himmel Fl\u00fcgelt ein kleiner blauer Falter &#8211; vom Wind geweht, Ein perlmutterner Schauer, glitzert, flimmert, vergeht So mit Augenblicksblinken, so im Vor\u00fcberwehn Sah ich das Gl\u00fcck mir winken, glitzern, flimmern, vergehn. (Hermann Hesse) Tja, das kleine Gl\u00fcck des Augenblicks, was gibt es Sch\u00f6neres? Die ersten Schmetterlinge \u00fcberraschen uns hier im Kiez und Gleisdreieck-Park von Mitte bis Ende Februar. Es sind Zitronenfalter und Tagpfauenaugen, etwas seltener auch der kleine Fuchs. Die Cornell-Kirsche sowie der Winterjasmin werden als fr\u00fch bl\u00fchende Nahrungsquellen gerne angenommen. Diese Falter haben \u00fcberwintert und ihr kurzes Leben dient nur noch der Fortpflanzung. Die Schmetterlinge hie\u00dfen \u00fcbrigens fr\u00fcher Sommerv\u00f6gel und bezaubern die Menschheit schon sehr lange. Ihre Pracht und die Mannigfaltigkeit ihrer Farben und Muster, fragil und verg\u00e4nglich wie Blumen, sehen wir immer nur kurz im schwerelosen Auf und Ab zwischen Erde und Himmel. In der Abendd\u00e4mmerung, manchmal auch schon tags\u00fcber, sieht man kleine Kolibris vor den Blumen stehen. Es sind Taubenschw\u00e4nzchen, die \u00fcbrigens auch zu den Wanderfaltern geh\u00f6ren und die mal kurz bis zu 3000 km fliegen k\u00f6nnen (mit Hilfe von H\u00f6henwinden). Das gleiche gilt f\u00fcr den bezaubernden Distelfalter und den im Sp\u00e4tsommer erscheinenden schwarzroten Admiral. Unsere Vorg\u00e4rten bieten den meisten Faltern nur zum Teil ein ausreichendes Nahrungsangebot, am besten sind die eher \u201eungepflegten\u201c Vorg\u00e4rten mit wilden Ecken und Wildkr\u00e4utern (fr\u00fcher diskriminierend Unkraut genannt). Gerade sie enthalten oft die n\u00f6tigen Nahrungs- und Futterpflanzen (f\u00fcr die Raupen). Zu empfehlen sind Kleearten, Gr\u00e4ser, Schafgarbenarten, Disteln, wilde M\u00f6hre, Sommerflieder u.a. Neue Angebote laufen gut an Sonntags brunchen, abends Durst l\u00f6schen Schon zum zweiten Mal hat das Mitbring-Brunch auf dem Kiezplatz stattgefunden. Jeweils am ersten Sonntag im Monat von 11 bis 14 Uhr bietet das M\u00f6ca diesen Service an: Kaffee und andere Getr\u00e4nke \u2013 auf Spendenbasis \u2013 und die Logistik: Geschirr und Gl\u00e4ser und damit auch den Abwasch! Die Teilnehmenden bringen Leckereien mit, die dann geteilt werden k\u00f6nnen. Absprachen sind nicht n\u00f6tig, jede:r bringt eine Lieblingsspeise mit \u2013 das hat bisher gut geklappt. Man kann dabei viele neue Leckereien kennenlernen und probieren. Die Idee: einen angenehmen Sonntagvormittag in Gesellschaft zu verbringen und neue M\u00f6ckernkiezler:innen kennen zu lernen. Auch dies hat bisher gut funktioniert, Bewohner:innen aus verschiedenen Hausgruppen kamen zusammen. Ein Feierabendtrunk ist im M\u00f6ca jetzt auch m\u00f6glich. Am Freitag, Samstag und Sonntag ist ge\u00f6ffnet, in der Regel von 18 bis 20 Uhr. Es gibt dann keinen Kaffee mehr sondern Knabber-Zeug und Softdrinks. Andere Getr\u00e4nke m\u00fcssen mitgebracht werden, bzw. werden von Einzelpersonen organisiert und f\u00fcr einen kleinen Preis zur Verf\u00fcgung gestellt. (Hintergrund: das M\u00f6ca hat keine Ausschank-Lizenz). Dadurch sollen auch berufst\u00e4tige Nachbar:innen die Gelegenheit erhalten, das M\u00f6ca und den Treffpunkt nach Feierabend zu nutzen, andere kennen zu lernen und zu plaudern. Wir w\u00fcnschen uns, dass in Zukunft viele Menschen diese Angebote nutzen, um unseren Kiez noch lebendiger sowie lebens- und liebenswerter zu machen. AG Gr\u00fcner Daumen Tipps zur Wiesenpflege Um Wiesen bl\u00fch- und insektenfreundlich zu gestalten sind ein paar Pflegema\u00dfnahmen angebracht: Ich schaffe Platz f\u00fcr gesammelte Samen (Margeriten, Wildnelken, Wiesensalbei, Klatschmohn usw.) und entferne dabei invasive Arten wie Gras, Schafgarbe, Klee. Dann m\u00e4he ich je nach Wetterlage im Juli die verbl\u00fchten Pflanzen, lasse aber Inseln stehen f\u00fcr diverse V\u00f6gel wie Distelfinken, Meisen und Spatzen. Das M\u00e4hgut bleibt ein paar Tage liegen, damit die Samen ausfallen k\u00f6nnen, und wird dann eingesammelt und an anderer Stelle zum Kompostieren oder Mulchen verwendet. Im Oktober schneide ich die Wiese komplett herunter, damit die Fr\u00fchbl\u00fcher im folgenden Jahr eine Chance haben. Das M\u00e4hgut wird dann entfernt. Eure Sinne werden dieses St\u00fcck Natur genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frisch rausgeschickt &#8211; am 30. 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