{"id":14950,"date":"2022-05-21T00:44:00","date_gmt":"2022-05-20T22:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/moeckernkiez.org\/?p=14950"},"modified":"2022-06-14T16:14:22","modified_gmt":"2022-06-14T14:14:22","slug":"vereins-newsletter-nr-44-mai-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/moeckernkiez.org\/?p=14950","title":{"rendered":"Vereins-Newsletter Nr. 45 &#8211; Juni 2022"},"content":{"rendered":"\n<p>Frisch rausgeschickt &#8211; am 30. Mai 2022 ist der Vereinsnewsletter erschienen &#8230; <a href=\"https:\/\/moeckernkiez-ev.de\/newsletter\/archive\/2022-06-newsletter1.html\">hier der Link zur Online-Version oder eingebettete Preview lesen:<\/a><\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/moeckernkiez-ev.de\/newsletter\/archive\/2022-06-newsletter1.html\" width=\"100%\" height=\"2000px\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">\u00af\\_(\u30c4)_\/\u00af<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:1px\">Freitags-Suppe im M\u00f6ca Wer r\u00fchrt mit im Topf? Ein Konzept zur Erweiterung des Mittagstischangebots entstand bereits im Oktober 2021, als noch unter Corona-Bedingungen erstmals \u00fcber die Wiederer\u00f6ffnung des M\u00f6Ca nachgedacht wurde. Renate Anders, Barbara Gemassmer, Ulrike Maisant und Dieter Huwald setzten sich zusammen und dachten \u00fcber Details nach. Der Mittagstisch-Mittwoch im M\u00f6ckernkiez-Caf\u00e9 hat sich seit seiner Gr\u00fcndung zu einem mehr und mehr nachgefragten Angebot f\u00fcr warmes Essen entwickelt und ist sehr beliebt. So lag es nahe, dass auch ein zweites Essensangebot gut angenommen werden w\u00fcrde. Der Aufwand beim Suppekochen ist auch nicht so gro\u00df wie am Mittwoch. Im April 2022 wurde die Idee erstmals in die Tat umgesetzt. Das Team besteht derzeit aus 13 Personen, weitere Interessierte sind willkommen. Zum Kochtermin freitags setzt eine Person den Koch-Hut auf und kauft auch die notwendigen Lebensmittel dazu ein. Die Rezepte kommen von den Teilnehmer:innen, die Freude am Kochen haben und Spa\u00df an Kreativit\u00e4t. Ein elektronisches Planungstool reguliert Teilnahme und Nachrichten. Der Suppenfreitag wird inzwischen gut angenommen. Kunst im Bau 99 Farbfelder Das Treppenhaus in G04 wird von vielen mit einer Galerie oder einem Museum assoziiert. Der alte Vorstand hatte aber aus Brandschutzgr\u00fcnden das Aufh\u00e4ngen von Bildern anf\u00e4nglich untersagt. Erlaubt war nur, die W\u00e4nde direkt zu bemalen. Inzwischen ist das Verbot aufgehoben und Bilder d\u00fcrfen hinter Glas und in Metallrahmen im Treppenhaus h\u00e4ngen. Aber der Hinweis auf direkten Farbanstrich war der Ansto\u00df f\u00fcr Martin Scheus Idee: Orientiert an Gerhard Richters Werk \u201e192 Farben\u201c aus den 60er Jahren schuf er jetzt im gro\u00dfen Eingangsbereich an der Yorckstra\u00dfe ein Wandbild. Nur einfach so 99 Farbrechtecke \u00e0 la Richter? Nicht ganz. Martin hat Kunst studiert und als K\u00fcnstler gearbeitet, sp\u00e4ter nach Ausbildung zum Sonderp\u00e4dagogen war er Lehrer. Sein Bild ist kein individuelles Kunstwerk. Er klingelte an jeder Wohnungst\u00fcr und alle, auch Untermieter:innen und Kinder, konnten von 126 unterschiedlichen Farbt\u00f6nen einen ausw\u00e4hlen. Jede Farbe hatte eine Nummer, die wurde den W\u00fcnschen entsprechend auf Zetteln vermerkt und in einer Box gesammelt. Nachdem Martin mit Abdeckb\u00e4ndern ein Gitter an der Wand vorbereitet hatte, durfte die HG-Sprecherin die Nummernzettel ziehen und der Reihe nach wurden die Farben aufgetragen \u2013 also ein Zufallsprinzip. Martins Ziel war ein Gesamtbild der Hausgemeinschaft, in dem nicht klar ist, wer wo farblich verewigt ist. Haben denn tats\u00e4chlich einige auch schwarz oder braun gew\u00e4hlt? Martin: &#8222;Es ging ja nicht um Lieblingsfarben. Vielleicht wollten sich einige ein bisschen von anderen unterscheiden.&#8220; In den 48 Wohnungen konnte Martin 96 Menschen nach ihrem Farbwunsch fragen. Um die 99 Farbfelder zu f\u00fcllen, wurden noch drei Gewerbetreibende aus dem Haus einbezogen. Wilde Tiere im Kiez Nebelkr\u00e4hen auf Beutezug &#8222;Es ist ein Brauch von Alters her: wer Sorgen hat, hat auch Lik\u00f6r.&#8220; Wilhelm Busch ( aus der frommen Helene ) Naja, ganz so gro\u00df sind unsere Sorgen noch nicht, die uns die Rabenkr\u00e4he mehrmals t\u00e4glich mit der Zweckentfremdung unserer sch\u00f6nen Vogeltr\u00e4nke bereitet. Erst schien es, als w\u00fcrde sie wie andere V\u00f6gel (haupts\u00e4chlich unsere Spatzenschar) einfach nur trinken, was bei Kr\u00e4hen \u00fcbrigens selbst schon etwas kompliziert aussieht. Aber nein, dazu braucht sie ja nicht st\u00e4ndig wiederzukommen. genauerem Hinsehen und nach Untersuchung des Wassers entdeckten wir, dass sie diverse appetitliche und unappetitliche Sachen im Wasser einweicht und dann nach einer gewissen Zeit auch wieder auffrisst. Unerh\u00f6rte Trink- und Badewasserverschmutzung, vor allem f\u00fcr die Spatzen! Kleiner Tipp: Vogeltr\u00e4nken sind laut Nabu vor allem angesichts des Klimawandels mit l\u00e4ngeren Trockenzeiten recht sinnvoll. Bitte t\u00e4glich das Wasser erneuern! Die Kr\u00e4hen in unserem Park und im Kiez sind \u00fcbrigens Nebelkr\u00e4hen, die nur \u00f6stlich der Elbe vorkommen. Noch im 19. Jahrhundert wurden Raben oder Kr\u00e4hen gar nicht so selten gez\u00e4hmt und waren der Stolz vieler Knaben. Auch Hermann Hesse berichtet in einer kleinen Geschichte von einem sehr kommunikativen Raben, der allerlei Schabernack trieb und es zum Beispiel liebte, Schn\u00fcrsenkel aufzupicken. Oft lockte er eine gr\u00f6\u00dfere Menschenmenge an. Auch ich wurde einmal in der Hasenheide mehrmals von einem zahmen Raben angeflogen, der sich auf meine Schulter setzte. Vielleicht sah ich aus wie der ehemalige Besitzer. Zur\u00fcck zu Wilhelm Busch: leider wurde das \u00fcberm\u00e4\u00dfige Trinken von Lik\u00f6r (\u201eund er trank auch noch den Rest, weil er ungern etwas \u00fcbrig l\u00e4sst\u201c) dem armen Hans Huckebein zum Verh\u00e4ngnis, nachdem er einiges Chaos in der Wohnung erzeugt hatte. Raben sind hochintelligent, \u00fcbersehen aber oft nicht die Folgen ihres Tuns. Das soll bisweilen aber auch bei Menschen vorkommen. Protestaktion an der Ecke Yorck-\/Gro\u00dfbeerenstra\u00dfe Zwei Stunden ohne Autos Weniger Durchgangsverkehr und Parkpl\u00e4tze, daf\u00fcr mehr Luft zum Atmen, mehr Platz zum Spielen f\u00fcr Kinder, mehr Sicherheit f\u00fcr alle, die zu Fu\u00df oder mit dem Rad unterwegs sind &#8211; so k\u00f6nnte ein Kiezblock vor unserer Haus\u00fcr aussehen. Am 14. Mai war Gelegenheit, sich davon zu \u00fcberzeugen, ob die Ideen von \u201eChanging Cities\u201c und anderen Initiativen f\u00fcr Verkehrsberuhigung funktionieren. Ab 12 Uhr mittags war die Kreuzung Yorck-\/Gro\u00dfbeerenstra\u00dfe f\u00fcr den Autoverkehr komplett gesperrt.Die Kinder jedenfalls haben sofort die Chance genutzt, den Asphalt mit Kreide und Buntstiften zu bemalen. Die Erwachsenen konnten sich auf dem Mittelstreifen der Kreuzung ungest\u00f6rt unterhalten &#8211; fast ungest\u00f6rt, denn ein \u00e4u\u00dferst emp\u00f6rter Autofahrer p\u00f6belte so lange lautstark herum, bis sich die Polizei um ihn k\u00fcmmerte.Die Bundestagsabgeordnete der Gr\u00fcnen Canan Bayram (Foto oben) und die Bezirksb\u00fcrgermeisterin Clara Herrmann lie\u00dfen sich nicht provozieren und zeigten sich mit der Aktion solidarisch, auch wenn es mit der politischen Umsetzung nicht so schnell gehen wird wie sich viele das w\u00fcnschen. Nach zwei Stunden war die Kreuzung wieder f\u00fcr die Autos frei und schon bald war von den Zeichnungen der Kinder nichts mehr zu sehen. Aber es wird noch \u00f6fter Aktionen geben wie diese und schon bald vielleicht tats\u00e4chlich einen Kiezblock ohne L\u00e4rm und Schadstoffe. Foto-Wettbewerb \u201eUnser Kreuzberger Kiez 61\u201c Im Rahmen der diesj\u00e4hrigen Kiezwoche vom 26.8. &#8211; 3.9.2022 wird ein Foto-Wettbewerb veranstaltet. Angesprochen sind zwei Gruppen: Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene ab 18 Jahre, die in der Zeit vom 1.5. &#8211; 15.7.2022 bis zu f\u00fcnf Fotos einreichen k\u00f6nnen. Die Jury besteht aus professionellen Fotograf:innen im Bereich Fotojournalismus und Kunstfotografie, die die besten 6 Fotos (3 f\u00fcr Kinder\/Jugendliche und 3 f\u00fcr Erwachsene) k\u00fcrt. Auf die Gewinner warten attraktive Preise. Die Fotos werden bei der Abschlussveranstaltung der Kiezwoche am 3. September pr\u00e4sentiert. Weitere Informationen: www.kiez-am-kreuzberg.de<br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:1px\">Fotoausstellung im Treffpunkt<br>Die Ausstellung ist vom 15. Februar bis 23. M\u00e4rz 2022 im Treffpunkt zu betrachten.<br>Eine Pflanze ist eine Blume, ist ein Baum, ist ein Wald \u2026\u201c Die Aufnahmen von Clemens Seitz zeigen Bl\u00fcten, Blumen, Fr\u00fcchte, Str\u00e4ucher, B\u00e4ume und Wald in ihrer ganzen Formenvielfalt, Farbigkeit und Struktur. Der fotografische Fokus liegt auf den unterschiedlichen Arten der Darstellung. Bl\u00fcten, Blumen und Fr\u00fcchte sind Teil eines &#8222;Work in Progress&#8220;, der mit dem Scannen der Objekte 2014 begann und mittlerweile \u00fcber 150 Objekte umfasst. Das Scannen der Objekte erm\u00f6glicht einen flexiblen Umgang mit Ausschnitt und Struktur. Au\u00dferdem verleiht ihnen der schwarze Hintergrund Tiefenwirkung und Brillanz. Die B\u00e4ume und die Waldansichten, die als Panoramen mit f\u00fcnf bis sieben Bildern angelegt sind, sind bewusst in Abh\u00e4ngigkeit von der Jahreszeit aufgenommen, um die jeweils unterschiedliche Struktur und Form herauszuarbeiten. Die Aufnahme erfolgte erst nach mehrmaligem Aufsuchen und Studium des Aufnahmeortes.<br>ART KREUZBERG im September<br>Eine Gelegenheit f\u00fcr die Kreativen im M\u00f6ckernkiez<br>Alle Kreativen im M\u00f6ckernkiez sind angesprochen, bei der ART KREUZBERG am 10. und 11. September ihre Arbeiten einem interessierten Publikum vorzustellen. Neben vielen offenen Ateliers in Kreuzberg steht auch unser Treffpunkt mit M\u00f6ca und Forum zur Verf\u00fcgung. Es k\u00f6nnten auch der Au\u00dfenbereich und Dachterrassen (in Absprache mit den Hausgruppen und der Gesch\u00e4ftsstelle) als Ausstellungsfl\u00e4che genutzt werden.<br>Die ART KREUZBERG bietet die besondere Gelegenheit, K\u00fcnstler:innen \u00fcber die Schulter zu schauen, miteinander ins Gespr\u00e4ch zu kommen und die eine oder andere Arbeit direkt zu erwerben.<br>Ver\u00e4nderungen entlang der Yorckstra\u00dfe<br>Aktuelles zu Ampler Bikes, neuer Wegf\u00fchrung und Visit Coffee<br>Tempora mutantur \u2013 diese 2000 Jahre alte r\u00f6mische Erkenntnis \u00fcber sich \u00e4ndernde Zeiten gilt nicht zuletzt auch f\u00fcr den M\u00f6ckernkiez und sein Umfeld. Nachdem es im Pavillon an der Yorckstra\u00dfe l\u00e4ngere Zeit nach Stillstand aussah, erfolgte dann nach intensiven Innenarbeiten Anfang Dezember 2021 die bereits im Herbst angek\u00fcndigte Er\u00f6ffnung einer neuen Filiale des estnischen E-Bike-Unternehmens Ampler. Schon ein erster Blick durch die gro\u00dfen Scheiben des Showrooms l\u00e4sst erkennen, dass dort im Pavillon nun reger Betrieb herrscht.<br>Erstaunlich schnell voran gingen die Bauarbeiten zur Herstellung eines Korridors vom Yorckplatz hoch zum Gleisdreieckpark mit einem Weg vorbei an Pavillon und Interkulturellem Garten Rosenduft.<br>Dank Natursteinpflastersteinen und Clematisstr\u00e4uchern entlang des Zauns macht der neue Weg vom Yorckplatz in den Park und Richtung U- und S-Bahn Yorckstra\u00dfe schon jetzt einen ansprechenden Eindruck, sicherlich auch zur Freude vieler M\u00f6ckis.<br>Noch auf sich warten l\u00e4sst hingegen The Visit Coffee Roastery mit der schon zum Jahresende 2021 angek\u00fcndigten Filialer\u00f6ffnung im Pavillon.<br>Informationen zum Stand der Planungen und Arbeiten sind vom Unternehmen mit Sitz in der Adalbertstra\u00dfe derzeit nicht zu erhalten. Auch wenn \u201etempora mutantur\u201c weiterhin G\u00fcltigkeit hat \u2013 ganz einfach nach Plan l\u00e4uft es eben trotzdem nicht immer.<br>Der Gleisdreieckpark &#8211; ein Ruheort f\u00fcr \u00c4ltere?<br>So ruhig und beschaulich wie auf diesem Foto, an einem kalten Wintertag aufgenommen, zeigt sich der Park am Gleisdreieck nur selten. Aber bald wird wieder sehr viel mehr los sein. Dann ist der Park Spiel- und Sportplatz, Rennpiste f\u00fcr Radfahrende und Partyzone bis tief in die Nacht. \u00c4ltere Parkbesucher:innen f\u00fchlen sich in einer so lebendigen Umgebung aber unwohl. Wer nur auf einer Bank sitzen und ein Buch lesen will, muss dann einiges aushalten k\u00f6nnen. Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Vorurteil: wollen \u00e4ltere Menschen wirklich so viel Ruhe oder k\u00f6nnen sie sich auch \u00fcber fr\u00f6hlich tobende Kinder und viel Leben drumherum freuen?<br>Eine Umfrage soll jetzt helfen, die Bed\u00fcrfnisse und Erwartungen der \u00e4lteren Generation zu erforschen. Welche Orte im Park sind bei \u00c4lteren besonders beliebt, wie kommen Menschen mit eingeschr\u00e4nkter Mobilit\u00e4t im Park zurecht und wo k\u00f6nnten Konflikte entstehen? Kritik und Ideen sind erw\u00fcnscht, sie sollen in die Vorschl\u00e4ge einflie\u00dfen, die der \u201eRunde Tisch Seniorenarbeit Tiergarten\u201c dem Nutzer:innenbeirat des Parks und dem Parkmanagement unterbreiten will. Au\u00dferdem soll ein Plan erstellt werden mit m\u00f6glichen Orten und Pl\u00e4tzen f\u00fcr \u00c4ltere und Angaben zur Barrierefreiheit.<br>Wie lebendig darf der Park sein?<br>Die Frageb\u00f6gen sollen im Park verteilt werden, sie sind auch im Internet abrufbar. Die Zeit dr\u00e4ngt etwas, denn bis sp\u00e4testens 20. Februar m\u00fcssen alle Antworten zur Auswertung vorliegen. Die ausgef\u00fcllten Frageb\u00f6gen k\u00f6nnen auch per E-Mail zur\u00fcckgeschickt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frisch rausgeschickt &#8211; 30. 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