{"id":14175,"date":"2022-02-26T08:27:00","date_gmt":"2022-02-26T07:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/moeckernkiez.org\/?p=14175"},"modified":"2022-02-28T08:54:18","modified_gmt":"2022-02-28T07:54:18","slug":"vereins-newsletter-nr-42-maerz-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/moeckernkiez.org\/?p=14175","title":{"rendered":"Vereins-Newsletter Nr. 42 &#8211; M\u00e4rz 2022"},"content":{"rendered":"\n<p>Frisch rausgeschickt &#8211; am 27. Februar 2022 ist der Vereinsnewsletter erschienen &#8230; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/moeckernkiez-ev.de\/newsletter\/archive\/2022-03-newsletter1.html\" target=\"_blank\">hier der Link zur Online-Version oder eingebettete Preview lesen:<\/a><\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/moeckernkiez-ev.de\/newsletter\/archive\/2022-03-newsletter1.html\" width=\"100%\" height=\"2000px\"><\/iframe>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">\u00af\\_(\u30c4)_\/\u00af<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:1px\">Zukunftsforum<br>Wie geht`s weiter mit der Genossenschaft und ihrem M\u00f6ckernkiez?<br>Beim letzten Zukunftsforum am 18. und 19. Februar berichtete Barbara K\u00f6nig, Vorst\u00e4ndin der Berliner Genossenschaft Bremer H\u00f6he, \u00fcber ihre Erfahrungen mit den Erweiterungen der Bremer H\u00f6he. Mit knapp 500 Wohnungen aus einer Mieterinitiative im Jahr 2000 entstanden, verf\u00fcgt die Bremer H\u00f6he inzwischen \u00fcber rund 850 Wohnungen und Gewerbeeinheiten in Bestandsobjekten in Berlin und Brandenburg. Wichtig sei es, das Engagement der Mitglieder aufrechtzuerhalten, Diskussions- und Entscheidungsprozesse aktiv zu gestalten und das Gemeinschaftsgef\u00fchl immer wieder zu st\u00e4rken.<br>\u201eDie Arbeit der zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten Mitglieder des Zukunftsforums geht nun zu Ende. Bis hierher war der Prozess sehr fruchtbar. Durch Vortr\u00e4ge konnten gemeinsame Erkenntnisse erarbeitet und Sorgen und Risiken, aber auch Chancen aufgedeckt werden.\u201c So die Aufsichtsratsvorsitzende. \u201eDie nicht im Kiez wohnenden Mitglieder brachten dabei genauso gute Impulse und Anregungen ein, wie die im Kiez wohnenden Mitglieder.\u201c Die Mitglieder des Zukunftsforums haben eine Zusammenfassung ihrer Arbeit erstellt. Diese wird zusammen mit Hintergrundmaterial ver\u00f6ffentlicht. Die Ergebnisse des Zukunftsforums werden am 22. M\u00e4rz von 19:00 bis 21:00 Uhr online der Mitgliederschaft pr\u00e4sentiert und an Vorstand, Aufsichtsrat, Beiratsvorsitz und Vereinsvorstand \u00fcbergeben. Eine Einladungsmail wird noch verschickt. Ein Teil der Vortr\u00e4ge wurde aufgezeichnet und wird den Mitgliedern ebenfalls im Intranet zug\u00e4nglich gemacht. Als Fazit kristallisierte sich die Empfehlung heraus, eine Erweiterung des M\u00f6ckernkiez anzugehen. Allerdings mit einem breiten Meinungsbildungsprozess als Vorlauf, bei dem alle Aspekte zur Sprache kommen. Eine Erweiterung des M\u00f6ckernkiez geht nun mal nur kiezgetragen!<br>Digitale Abschlussveranstaltung des Zukunftsforums:<br>Dienstag 22. M\u00e4rz, 19:00-21:00 Uhr, online<br>Hilfe f\u00fcr Gefl\u00fcchtete &#8211; Sprache ist elementar<br>Zweimal in der Woche geben Barbara Hennig aus G16 und Gioia Jaerisch aus G01S Deutschunterricht im Treffpunkt. Barbara war Lehrerin, Gioia unterrichtet Gefl\u00fcchtete seit sieben Jahren. Das junge Ehepaar aus Afghanistan ist erst seit vier Wochen in Deutschland. Da beide akut abschiebegef\u00e4hrdet sind, leben sie im Kirchenasyl. Barbara ist Gemeindekirchenr\u00e4tin in Heilig Kreuz-Passion seit 2021 und sie wird das Paar neben dem Sprachunterricht gemeinsam mit einer Gruppe betreuen und unterst\u00fctzen.<br>In Berlin existiert Kirchenasyl seit 1983. Es bietet Schutzraum f\u00fcr Menschen in pers\u00f6nlichen Notsituationen, die von der geltenden Gesetzgebung des Staates vielleicht nicht ganz ad\u00e4quat erfasst werden. Der Staat bekommt so Gelegenheit, seine Entscheidung zu \u00fcberpr\u00fcfen, m\u00f6glicherweise zu revidieren. Die Gemeinde sorgt f\u00fcr Wohnung, Lebensunterhalt und \u00e4rztliche Versorgung ihrer Sch\u00fctzlinge. Mit Hilfe von Anw\u00e4lt:innen, manchmal mit einer Petition oder durch das Aktivieren der \u00d6ffentlichkeit bem\u00fcht sie sich, den Ausgang eines Falles positiv zu beeinflussen. Alle Asylverfahren, die Heilig Kreuz-Passion bisher gehabt hat, sind positiv ausgegangen.<br>Ganz wichtig ist der pers\u00f6nliche Kontakt zu den Asylsuchenden. Was machen sie den ganzen Tag? K\u00f6nnen sie mal rauskommen, Sport machen, vielleicht irgendwo ein Praktikum absolvieren? Daf\u00fcr brauchen sie Begleitung und Unterst\u00fctzung. Gleichzeitig sind das praktische Sprach\u00fcbungen. Das afghanische Ehepaar hat sich schon mit Youtube-Videos aufs Deutsche vorbereitet, beide sind sehr motiviert. Gioia erz\u00e4hlt, wie sie sich mit einge\u00fcbten S\u00e4tzen in der Pause im M\u00f6ca eigenst\u00e4ndig Espresso und Apfelkuchen bestellen konnten. Manche Asylsuchende haben im Heimatland nie eine Schule besucht und der Sprachunterricht hier beginnt f\u00fcr sie mit dem deutschen Alphabet. Das Ehepaar hat in Afghanistan studiert, beide sprechen auch englisch.<br>Gioia wei\u00df, oft reden die Unterrichtenden mehr als die, die es lernen sollen. \u201eZum Sprechen ermutigen \u2013 mit sehr viel Geduld\u201c sei das Credo. Und trotz angestrebter Vertrautheit und N\u00e4he ist es wichtig, sich zu siezen, weil es die offizielle Kommunikationsform in Deutschland ist. Barbara hat Sprachunterricht schon als Lehrerin gegeben. \u201eLernen ist immer Beziehungslernen,\u201c sagt sie. Deutsch zu unterrichten sei in erster Linie keine Frage von didaktischer Kompetenz, keine Deutschlehrer:innenausbildung sei n\u00f6tig. \u201eEinf\u00fchlungsverm\u00f6gen, Beziehung aufbauen ist das allerwichtigste. Es w\u00e4re gro\u00dfartig, wenn sich daf\u00fcr Menschen aus dem M\u00f6ckernkiez finden w\u00fcrden.\u201c Der Beratungsraum im Treffpunkt ist gut geeignet.<br> Wir alle im Stadtgewimmel \u2013 ein inklusives Wimmelbuch!<br>Die Hauptfiguren des Wimmelbuches<br>In Berlin leben rund 3,6 Millionen Menschen und alle sind anders. Dies ist der Plot des diversen und vielseitigen Wimmelbuches \u201eWir alle im Stadtgewimmel\u201c, das Mandana Nazeri aus dem M\u00f6ckernkiez gemeinsam mit der Berliner Autorin Kori Klima und der Illustratorin Isabelle G\u00f6ntgen verwirklichen wollen.<br>\u00dcber ihre berufliche T\u00e4tigkeit bei einer Stiftung der Senatsverwaltung Berlin kommt Mandana t\u00e4glich mit Chancengleichheit, Barrierefreiheit und kultureller Teilhabe in Ber\u00fchrung. Von der Buchidee begeistert, sagte sie ihrer Freundin Kori gerne zu, neben ihrem Job das Projekt zu betreuen. Um die Herstellung des Buches finanzieren zu k\u00f6nnen, haben Mandana und Kori eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen.<br>Bei dieser Art von Gruppenfinanzierung machen viele kleine Spenden einen vollen Topf! Im Gespr\u00e4ch unterstreicht Mandana, was auf der Website f\u00fcr das Crowdfunding steht: \u201eUnser Wimmelbuch tr\u00e4gt dazu bei, allt\u00e4gliche, meist ungesehene Lebensrealit\u00e4ten abzubilden, Sehgewohnheiten zu ver-\u00e4ndern und das mit Humor und vielen kleinen Alltagsgeschichten.\u201c<br>Eine Staffelung erm\u00f6glicht Spenden zwischen 25 Euro und 150 Euro. Je nach H\u00f6he der Spende gibt es Geschenke mit Motiven aus dem Buch, wie z.B. ein Ausmalbild, ein Postkartenset, eine Trinkflasche, ein Exemplar mit Widmung oder sogar eine nach einem Foto gezeichnete Verewigung im Wimmelbuch \u2013 nat\u00fcrlich mit einem Gratisexemplar extra!<br>Das Crowdfunding l\u00e4uft noch bis 8. M\u00e4rz, das Buch soll im Fr\u00fchjahr 2023 erscheinen. Video \u00fcber Frank Nitzsche<br>Bei der Verabschiedung von Frank Nitzsche, kaufm\u00e4nnischer Vorstand des M\u00f6ckernkiezes, wurde im Dezember 2021 ein Video \u00fcber seine langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit in der Genossenschaft vorgef\u00fchrt.<br>Hier der Link: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WXiCKh5Ch-o<br>Weitere Videos und Fotos aus der Geschichte des M\u00f6ckernkiezes sind auf der Genossenschafts-Intranetseite zu finden:<br>https:\/\/moeckernkiez.de\/intranet\/fotos-und-videos\/#videos Das Hartriegelgew\u00e4chs Kornelkirsche bietet Insekten schon im M\u00e4rz reichlich Nahrung. Sie ist in unserem Kiez als Baum und Strauch (Hecken) anzutreffen und entfaltet fr\u00fch ihre goldgelben Bl\u00fcten mit reichlich Pollen und Nektar. Als Vorfr\u00fchlingsbl\u00fcher ist sie z. B. der Forsythie, die kaum Pollen und Nektar bereitstellt, weit \u00fcberlegen.<br>Au\u00dferdem liefern die schwarz-roten, reifen Fr\u00fcchte der Kornelkirsche eine Nahrung f\u00fcr Singv\u00f6gel, sofern wir Menschen ihnen etwas \u00fcbrig lassen, denn sie eignen sich zum Herstellen von Gelee, Marmelade und zum Ansetzen von Obstbrand. Allerdings kostet es Geduld und M\u00fche, die Steine zu entfernen. Initiativen zur Verbesserung der Verkehrssituation rund um den M\u00f6ckernkiez Unsere AG Verkehr gibt es seit Fr\u00fchjahr 2019. Sie arbeitet an der Verbesserung der Verkehrssituation rund um den M\u00f6ckernkiez. Dazu geh\u00f6ren der Verkehr in der M\u00f6ckernstra\u00dfe, die Ampelschaltung \u00fcber die Yorckstra\u00dfe und die Bushaltestelle Katzbachstra\u00dfe des M19 in Richtung Grunewald. Schwerpunkt ist der Fu\u00dfverkehr, der meist \u2013 im Gegensatz zum Radverkehr \u2013 recht wenig ber\u00fccksichtigt wird. Dieses soll sich nach dem Berliner \u201eMobilit\u00e4tsgesetz\u201c vom 28.01.2021, das die \u201eEntwicklung des Fu\u00dfverkehrs\u201c fordert, grunds\u00e4tzlich \u00e4ndern.<br>Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzen wir, B\u00e4rbel Sch\u00fcning, Christine Raiser-S\u00fcchting und Eva Zimmermann, die Vernetzung anderer Verkehrsinitiativen im Raum Kreuzberg West, z. B. die Kiezblock-Initiativen von \u201eChanging Cities\u201c: Viktoria- und Gro\u00dfbeeren-Kiez, das Projekt des \u201eSanierungsgebietes Rathausblock\u201c und die Initiative \u201eKiezratschlag\u201c. Inzwischen bezieht der Kiezblock Gro\u00dfbeerenstra\u00dfe auch die M\u00f6ckern-, Obentraut-, und Wartenburgstra\u00dfe mit ein.<br>Mehr zur Kiezblock-Initiative im Bereich M\u00f6ckern- und Gro\u00dfbeerenstra\u00dfe siehe in der Rubrik Kreuzberg. Es gibt noch viel zu tun. Wer macht mit? Bald weniger Durchgangsverkehr in unserer Nachbarschaft?<br>Zwischen der Yorckstra\u00dfe und dem Tempelhofer Ufer k\u00f6nnte es bald weniger Durchgangsverkehr und mehr Luft zum Atmen geben. In den vergangenen Monaten hat eine Initiative Unterschriften gesammelt mit dem Ziel, eine verkehrsberuhigte Zone im Bereich M\u00f6ckern-, Gro\u00dfbeeren- und Obentrautstra\u00dfe einzurichten. Hier soll ein \u201eKiezblock\u201c entstehen.<br>Angeregt durch \u00e4hnliche Projekte in anderen St\u00e4dten wie Barcelona setzen sich in vielen Berliner Kiezen genervte Anwohnende daf\u00fcr ein, sich die Wohnstra\u00dfen zur\u00fcckzuholen und den Autoverkehr massiv einzuschr\u00e4nken. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen weiterhin alle, die auf ein Auto angewiesen sind, in die Kieze hineinfahren k\u00f6nnen. Krankentransporte, M\u00fcllabfuhr, Lieferungen und die Anfahrt f\u00fcr Handwerksbetriebe sollen weiterhin m\u00f6glich sein, aber der Durchgangs- und Abk\u00fcrzungsverkehr muss umgeleitet werden. Das macht die Stra\u00dfen sicherer f\u00fcr Kinder und alle, die zu Fu\u00df und mit dem Fahrrad unterwegs sind. Im gesamten Kiez bis hin zum Mehringdamm und zum Gleisdreieckpark soll Tempo 30 Vorschrift sein. In vielen Berliner Bezirken wird die Forderung nach einem \u201eKiezblock\u201c in der Nachbarschaft diskutiert, auch rund um den Viktoriapark.<br>Mehr als tausend Unterschriften von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern aus dem Bezirk sind notwendig, damit sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) mit den Forderungen besch\u00e4ftigt. Diese H\u00fcrde ist f\u00fcr den Kiez in unserer Nachbarschaft genommen. Ende Januar \u00fcberreichte die Initiative ihre Listen, die vom Bezirk inzwischen \u00fcberpr\u00fcft wurden.1.272 Stimmen waren g\u00fcltig und so muss sich das Bezirksparlament bald damit befassen.<br>Wegen der Haushaltsberatungen wird das wohl erst in der Sitzung am 30. M\u00e4rz m\u00f6glich sein. Das \u00fcbliche Verfahren sieht vor, dass der Antrag zun\u00e4chst an den Verkehrsausschuss \u00fcberwiesen und dort eingehend beraten wird. \u00dcber das Votum des Fachgremiums stimmt dann die BVV ab. BVV-Vorsteher Werner Heck ist zuversichtlich, dass das noch vor der Sommerpause passiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color\" style=\"font-size:1px\">Fotoausstellung im Treffpunkt<br>Die Ausstellung ist vom 15. Februar bis 23. M\u00e4rz 2022 im Treffpunkt zu betrachten.<br>Eine Pflanze ist eine Blume, ist ein Baum, ist ein Wald \u2026\u201c Die Aufnahmen von Clemens Seitz zeigen Bl\u00fcten, Blumen, Fr\u00fcchte, Str\u00e4ucher, B\u00e4ume und Wald in ihrer ganzen Formenvielfalt, Farbigkeit und Struktur. Der fotografische Fokus liegt auf den unterschiedlichen Arten der Darstellung. Bl\u00fcten, Blumen und Fr\u00fcchte sind Teil eines &#8222;Work in Progress&#8220;, der mit dem Scannen der Objekte 2014 begann und mittlerweile \u00fcber 150 Objekte umfasst. Das Scannen der Objekte erm\u00f6glicht einen flexiblen Umgang mit Ausschnitt und Struktur. Au\u00dferdem verleiht ihnen der schwarze Hintergrund Tiefenwirkung und Brillanz. Die B\u00e4ume und die Waldansichten, die als Panoramen mit f\u00fcnf bis sieben Bildern angelegt sind, sind bewusst in Abh\u00e4ngigkeit von der Jahreszeit aufgenommen, um die jeweils unterschiedliche Struktur und Form herauszuarbeiten. Die Aufnahme erfolgte erst nach mehrmaligem Aufsuchen und Studium des Aufnahmeortes.<br>ART KREUZBERG im September<br>Eine Gelegenheit f\u00fcr die Kreativen im M\u00f6ckernkiez<br>Alle Kreativen im M\u00f6ckernkiez sind angesprochen, bei der ART KREUZBERG am 10. und 11. September ihre Arbeiten einem interessierten Publikum vorzustellen. Neben vielen offenen Ateliers in Kreuzberg steht auch unser Treffpunkt mit M\u00f6ca und Forum zur Verf\u00fcgung. Es k\u00f6nnten auch der Au\u00dfenbereich und Dachterrassen (in Absprache mit den Hausgruppen und der Gesch\u00e4ftsstelle) als Ausstellungsfl\u00e4che genutzt werden.<br>Die ART KREUZBERG bietet die besondere Gelegenheit, K\u00fcnstler:innen \u00fcber die Schulter zu schauen, miteinander ins Gespr\u00e4ch zu kommen und die eine oder andere Arbeit direkt zu erwerben.<br>Ver\u00e4nderungen entlang der Yorckstra\u00dfe<br>Aktuelles zu Ampler Bikes, neuer Wegf\u00fchrung und Visit Coffee<br>Tempora mutantur \u2013 diese 2000 Jahre alte r\u00f6mische Erkenntnis \u00fcber sich \u00e4ndernde Zeiten gilt nicht zuletzt auch f\u00fcr den M\u00f6ckernkiez und sein Umfeld. Nachdem es im Pavillon an der Yorckstra\u00dfe l\u00e4ngere Zeit nach Stillstand aussah, erfolgte dann nach intensiven Innenarbeiten Anfang Dezember 2021 die bereits im Herbst angek\u00fcndigte Er\u00f6ffnung einer neuen Filiale des estnischen E-Bike-Unternehmens Ampler. Schon ein erster Blick durch die gro\u00dfen Scheiben des Showrooms l\u00e4sst erkennen, dass dort im Pavillon nun reger Betrieb herrscht.<br>Erstaunlich schnell voran gingen die Bauarbeiten zur Herstellung eines Korridors vom Yorckplatz hoch zum Gleisdreieckpark mit einem Weg vorbei an Pavillon und Interkulturellem Garten Rosenduft.<br>Dank Natursteinpflastersteinen und Clematisstr\u00e4uchern entlang des Zauns macht der neue Weg vom Yorckplatz in den Park und Richtung U- und S-Bahn Yorckstra\u00dfe schon jetzt einen ansprechenden Eindruck, sicherlich auch zur Freude vieler M\u00f6ckis.<br>Noch auf sich warten l\u00e4sst hingegen The Visit Coffee Roastery mit der schon zum Jahresende 2021 angek\u00fcndigten Filialer\u00f6ffnung im Pavillon.<br>Informationen zum Stand der Planungen und Arbeiten sind vom Unternehmen mit Sitz in der Adalbertstra\u00dfe derzeit nicht zu erhalten. Auch wenn \u201etempora mutantur\u201c weiterhin G\u00fcltigkeit hat \u2013 ganz einfach nach Plan l\u00e4uft es eben trotzdem nicht immer.<br>Der Gleisdreieckpark &#8211; ein Ruheort f\u00fcr \u00c4ltere?<br>So ruhig und beschaulich wie auf diesem Foto, an einem kalten Wintertag aufgenommen, zeigt sich der Park am Gleisdreieck nur selten. Aber bald wird wieder sehr viel mehr los sein. Dann ist der Park Spiel- und Sportplatz, Rennpiste f\u00fcr Radfahrende und Partyzone bis tief in die Nacht. \u00c4ltere Parkbesucher:innen f\u00fchlen sich in einer so lebendigen Umgebung aber unwohl. Wer nur auf einer Bank sitzen und ein Buch lesen will, muss dann einiges aushalten k\u00f6nnen. Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Vorurteil: wollen \u00e4ltere Menschen wirklich so viel Ruhe oder k\u00f6nnen sie sich auch \u00fcber fr\u00f6hlich tobende Kinder und viel Leben drumherum freuen?<br>Eine Umfrage soll jetzt helfen, die Bed\u00fcrfnisse und Erwartungen der \u00e4lteren Generation zu erforschen. Welche Orte im Park sind bei \u00c4lteren besonders beliebt, wie kommen Menschen mit eingeschr\u00e4nkter Mobilit\u00e4t im Park zurecht und wo k\u00f6nnten Konflikte entstehen? Kritik und Ideen sind erw\u00fcnscht, sie sollen in die Vorschl\u00e4ge einflie\u00dfen, die der \u201eRunde Tisch Seniorenarbeit Tiergarten\u201c dem Nutzer:innenbeirat des Parks und dem Parkmanagement unterbreiten will. Au\u00dferdem soll ein Plan erstellt werden mit m\u00f6glichen Orten und Pl\u00e4tzen f\u00fcr \u00c4ltere und Angaben zur Barrierefreiheit.<br>Wie lebendig darf der Park sein?<br>Die Frageb\u00f6gen sollen im Park verteilt werden, sie sind auch im Internet abrufbar. Die Zeit dr\u00e4ngt etwas, denn bis sp\u00e4testens 20. Februar m\u00fcssen alle Antworten zur Auswertung vorliegen. Die ausgef\u00fcllten Frageb\u00f6gen k\u00f6nnen auch per E-Mail zur\u00fcckgeschickt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frisch rausgeschickt &#8211; 27. 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