Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen
analogicus / Pixabay

Versammlung der Mitglieder im Möckernkiez 2021

Die erste digitale Mitgliederversammlung startete am 14. Juni mit ca. 300 stimmberechtigten Teilnehmern und Teilnehmerinnen pünktlich um 17 Uhr. Der Moderator führte straff durchs Programm und hatte die Veranstaltung auch bei kleinen technischen Hakeleien sehr gut im Griff. Wolfgang Lössl leitete die Versammlung. Frank Nitzsche und der BBU präsentierten Zahlen, Daten und Fakten. Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat wurden mit großer Mehrheit bei einer sehr zügigen digitalen Abstimmung zu den einzelnen Tops entlastet.

Wahl des Aufsichtsrats.
11 Bewerber und Bewerberinnen stellten sich den Mitgliedern zur Wahl. Gewählt wurden mit über 50% Zustimmung und den meisten Ja-Stimmen: Antonia Simon, Hille Richers, Petja Nicolai Pigorsch, Silvana Tiedemann, Sven Friedl, Ulrike Arnold und Reinhild Wagner. Mit zu wenigen Stimmen wurden Florian Wegelein und Jan Drunkenmölle nicht in den Aufsichtsrat gewählt. Carsten Lindloff und Helmut von Bialy scheiterten an den erforderlichen 50% Zustimmung und kamen nicht in die engere Wahl.

Silvana präsentierte gegen Ende der Veranstaltung die Ideen zum „Zukunftsforum Möckernkiez 2030“. Thematische Visionen Entwickeln – strategische Ziele ableiten – Zukunftsoptionen identifizieren und bewerten. Die Zielsetzung fühlt sich damit aktuell noch sehr abstrakt und diffus an. Doch bei einem Budget von 40.000,- € bis Mai 2022 für externe Berater und Beraterinnen vom Institut für Partizipatives Gestalten GmbH dürfte der Erwartungsdruck aus Aufsichtsrat und Vorstand sehr hoch sein. Doch allzu viel Vertrauen scheint man in die 20 noch zu losenden Genossinnen vorerst noch nicht zu haben. Für behördliche „Steuerung“ ist vorsichtshalber schon mal gesorgt.

Fazit: Es war eine gute, straff organisierte und stark ergebnisorientierte Veranstaltung. Etwas mehr Möglichkeit zur Diskussion und Interaktion wäre wünschenswert gewesen. Obwohl, laut Frank, die Teilnehmer viel mutiger waren und viel mehr Fragen stellten, als bei früheren Veranstaltungen. Über eine Textcloud konnten die Fragenschwerpunkt erkannt und auf die großen Themen detaillierter eingegangen werden. Für alle Beteiligten war es ein guter Test für die Zukunft, da das Format zeigt, dass so die Mitglieder von überall eingebunden werden können, sei es aus dem Krankenbett oder von einem Südseestrand. Die Bedienung per Computer war trotz vorheriger Befürchtungen gut machbar.
Beim nächsten Mal sollte es aber schon etwas mehr „Klimbim“, mit einem echten Podium und mehreren Personen darauf sein und auch etwas mehr Redezeit für die Vorstände geben …